Mit dem FPV-Racer nach Kanada fliegen …

Nee, natürlich nicht so, sondern im Flugzeug. Was habt ihr denn gedacht 😉

Nach unzähligen erschreckenden und beunruhigenden Berichten, die ich in den Weiten den WWW gefunden hatte, wurde es Zeit für einen Selbsttest. Also, keine Mühen und Unkosten gescheut und kurzerhand eine Reise nach Kanada organisiert. Die Challenge dabei war, unbehelligt mit dem Quadrokopter samt allem benötigten Zubehör inklusive diverser 1550er 4s Lipos sowohl hin als auch wieder zurück zu fliegen.

Im Vorfeld hatte ich mich natürlich entsprechend vorbereitet. Die beiden auserwählten FPV-Racer (RC180 und LSX233) mitsamt Taranis und jeder Menge Zubehör wurden fein säuberlich in einem Koffer verpackt und mit jeder Menge Schaumstoff und Handtüchern geschützt. Die Jungs, die bei den Flughäfen für das Gepäck zuständig sind stehen ja nicht gerade in dem Ruf, zimperlich mit mit den Koffern umzugehen.

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Bei den Lipos hatte ich die Kontakte abgeklebt und sie in 2 Lipo-Safe-Bags verpackt und in meinem Handgepäck verstaut, alles ganz nach Vorschrift. Natürlich hatte ich mir auch die entsprechenden IATA-Richtlinien für Lithium-Akkus ausgedruckt, die ich aber letztlich nicht zücken musste.

Lipo Guard Safety Bag
Lipo Guard Safety Bag

Auf dem Hinflug von Frankfurt nach Halifax fanden die Lipos kaum weitere Beachtung, alles lief ohne weitere Nachfragen glatt durch. Der zuständige Mann am Röntgengerät warf nur einen kurzen Blick darauf und schon ging es weiter.

Auf der Rückreise dann nahm man es im kanadischen Halifax doch etwas genauer. Die freundliche Dame bei der Handgepäckkontrolle fragte zuerst einmal bei mir nach, ob es sich um Lithium-Akkus handelt, dann wollte sie die Wattstunden wissen. Nach einer kurzen telefonischen Rücksprache mit der Fluggesellschaft (Condor), entschuldigte sie sich bei mir für die Wartezeit und ich durfte  alles wieder einpacken. Alles völlig problemlos.

An beiden Flughäfen machte es den Eindruck, dass man mit dem Thema Lithium-Batterien zumindest ansatzweise vertraut war, zumindest war kein Sprengstoff-Test oder ähnliches fällig.

Am Ende hat alles wunderbar geklappt, auch alles im aufgegebenen Gepäck hat die Reise gut überstanden.

Natürlich bin ich dann in Kanada auch ein wenig herumgeschwebt mit den kleinen Flitzern. Hier schon mal ein paar Auszüge von meinen Ausflügen … more to come soon.

Das restliche Material werde ich in den nächsten Tage mal verarbeiten.

 

 

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