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Foxeer XAT1200M/HS1189/Monster vs Runcam Eagle 16:9 FPV Kamera

Nachdem ich mir eine Fat Shark Dominator V3 zugelegt habe, musste natürlich auch die eine oder andere 16:9 FPV-Kamera folgen. Und da fingen die Probleme auch schon an. CCD Kameras in 16:9 gibt es nicht, eine HS1177 in 16:9 wäre da schon mein Traum gewesen. Ob das technisch ein Problem ist oder woran es auch immer liegen mag, es gibt sie einfach nicht.

Also CMOS dann. Neu auf dem Markt ist die RunCam Eagle, die mit Global WDR wirbt und die Versprechen auch weitestgehend halten kann. Das Bild ist wirklich gut, in der Standard-Einstellung wirkt es nur sehr blass und farblos. Wenn man die Helligkeit (Brightness) aber herunterschraubt, dann sieht das alles schon deutlich besser aus.

Schon länger zu haben ist die HS1189, auch bekannt als Foxeer XAT1200M und neuerdings auch als Foxeer Monster im schicken Gehäuse. Diese bietet deutlich mehr Einstellmöglichkeiten, aber das macht es nicht gerade einfacher 😉 Nach längerem Herumprobieren habe ich jetzt wohl vernünftige Einstellungen hinbekommen. Im folgenden Video findet ihr meine Einstellungen ab Minute 3:30.

Das Video zeigt die Aufnahmen der Foxeer HS1189/XAT1200M/Monster neben denen der Runcam Eagle 16:9

Die Aufnahmen sind abends in der Dämmerung entstanden.

Wie man sieht machen beide ein vernünftiges Bild. Allerdings ist bei der Foxeer der Himmel fast ausschließlich weiß, dafür sind am Boden die Details auch im Gegenlicht deutlich zu erkennen.

Das Global WDR der Runcam Eagle arbeitet hier deutlich besser, auch am Himmel sind im Gegenlicht die Wolken deutlich zu erkennen.

In der Aufnahme der Foxeer sieht man auch seltsame wandernde Streifen und Zuckungen, die man wohl als „Ghosting“ bezeichnet. Die sind allerdings nur in der DVR-Aufnahme zu sehen, in der Brille ist das Bild einwandfrei.

Qualität hat ihren Preis und so schlägt eine Runcam Eagle mit 65$ zu Buche, die Foxeer ist bereits für 40-45$ zu haben, als Monster im schicken Gehäuse kostet sie ebenfalls 40$.

Mit dem FPV-Racer nach Kanada fliegen …

Nee, natürlich nicht so, sondern im Flugzeug. Was habt ihr denn gedacht 😉

Nach unzähligen erschreckenden und beunruhigenden Berichten, die ich in den Weiten den WWW gefunden hatte, wurde es Zeit für einen Selbsttest. Also, keine Mühen und Unkosten gescheut und kurzerhand eine Reise nach Kanada organisiert. Die Challenge dabei war, unbehelligt mit dem Quadrokopter samt allem benötigten Zubehör inklusive diverser 1550er 4s Lipos sowohl hin als auch wieder zurück zu fliegen.

Im Vorfeld hatte ich mich natürlich entsprechend vorbereitet. Die beiden auserwählten FPV-Racer (RC180 und LSX233) mitsamt Taranis und jeder Menge Zubehör wurden fein säuberlich in einem Koffer verpackt und mit jeder Menge Schaumstoff und Handtüchern geschützt. Die Jungs, die bei den Flughäfen für das Gepäck zuständig sind stehen ja nicht gerade in dem Ruf, zimperlich mit mit den Koffern umzugehen.

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Bei den Lipos hatte ich die Kontakte abgeklebt und sie in 2 Lipo-Safe-Bags verpackt und in meinem Handgepäck verstaut, alles ganz nach Vorschrift. Natürlich hatte ich mir auch die entsprechenden IATA-Richtlinien für Lithium-Akkus ausgedruckt, die ich aber letztlich nicht zücken musste.

Lipo Guard Safety Bag
Lipo Guard Safety Bag

Auf dem Hinflug von Frankfurt nach Halifax fanden die Lipos kaum weitere Beachtung, alles lief ohne weitere Nachfragen glatt durch. Der zuständige Mann am Röntgengerät warf nur einen kurzen Blick darauf und schon ging es weiter.

Auf der Rückreise dann nahm man es im kanadischen Halifax doch etwas genauer. Die freundliche Dame bei der Handgepäckkontrolle fragte zuerst einmal bei mir nach, ob es sich um Lithium-Akkus handelt, dann wollte sie die Wattstunden wissen. Nach einer kurzen telefonischen Rücksprache mit der Fluggesellschaft (Condor), entschuldigte sie sich bei mir für die Wartezeit und ich durfte  alles wieder einpacken. Alles völlig problemlos.

An beiden Flughäfen machte es den Eindruck, dass man mit dem Thema Lithium-Batterien zumindest ansatzweise vertraut war, zumindest war kein Sprengstoff-Test oder ähnliches fällig.

Am Ende hat alles wunderbar geklappt, auch alles im aufgegebenen Gepäck hat die Reise gut überstanden.

Natürlich bin ich dann in Kanada auch ein wenig herumgeschwebt mit den kleinen Flitzern. Hier schon mal ein paar Auszüge von meinen Ausflügen … more to come soon.

Das restliche Material werde ich in den nächsten Tage mal verarbeiten.

 

 

Aktuelle Videos

An dieser Stelle sei mir einmal der Hinweis auf meinen Youtube Channel erlaubt. Hier findet ihr immer aktuelle Flugvideos und das eine oder andere Tutorial ist auch dabei.

Ein paar Beispiele:

Bad Powerloop? Mitnichten! Dummerweise hat mir der Kollege neben mir mein Videobild geklaut, als der seinen Lipo anstöpselte. Das war verdammt knapp am Zaun vorbei…

BeeRotor X170 Frame
Der Frame an sich ist ganz nett und ordentlich verarbeitet, allerdings hat sich da wohl jemand etwas vermessen, denn 4″ Props passen nicht ohne weiteres. Man muss schon etwas feilen, damit die Props am Turm vorbei passen. Ich hatte auch enorme Probleme einen vernünftigen Tune hinzubekommen, lief aber zum Schluss ganz ordentlich. Fazit: Nicht empfehlenswert.

Sieht dem Liftoff Simulator Level „Straw Bale“ schon verdammt ähnlich und macht höllisch Spaß da etwas rumzuturnen. Leider räumen die Landwirte die Ballen meist recht schnell weg und dann ist der Spaß auch schon wieder vorbei…

Den BeeRotor X170 hab ich dann kurzfristig wieder zerlegt und die komplette Technik auf den RC180 V2 Frame verpflanzt. Die richtige Entscheidung, denn der fliegt sich eindeutig besser, vermutlich weil dieser mit seiner klassischen Lowrider H-Form nicht so einen hohen Schwerpunkt hat wie der X170. Macht richtig Spaß, der Kleine…

Zum Schluss noch ein Hinweis auf das Video mit meinen Settings für diverse FPV-Kameras wie Runcam PZ0420M/Swift oder auch HS1177 bzw die neue HS1190. Mit diesen Einstellungen bin ich derzeit unterwegs und auch sehr zufrieden:

FPV Pool Party

An manchen Spots denkt man sich so: „Hier würde ich echt gerne mal fliegen, aber geht ja leider nicht!“

Manchmal geht es dann doch. So wie in diesem Fall. Das Waldfreibad Walbeck wird schon seit vielen Jahren erfolgreich von einem gemeinnützigen Verein betrieben. Als Ortsansässiger ist man da natürlich auch Mitglied 🙂

Also, einfach mal angefragt und … offene Türen eingerannt. „Tolle Idee“ „ja klar“ „kein Problem“ „machen wir“ …. und so konnten wir am Karfreitag erstmals ins Bad und ein paar Runden drehen.

Schon länger sucht der Verein Möglichkeiten, das riesige Gelände auch außerhalb der Badesaison sinnvoll zu nutzen. Es gibt Festivals, Veranstaltungen und vieles mehr. Last but not least wird auch ein tolle neue Sportart geboten: Fußball-Golf, eine Art „Minigolf in groß“. Es gibt einen tollen Parcours mit 18 Löchern und wir haben mal etwas zugeschaut, es scheint riesig Spaß zu machen.

Weitere Infos findet ihr hier:
Auf der Website und bei Facebook

Und hier noch ein kleines Video, es gibt dort wirklich tolle „Spielmöglichkeiten“ 😉

Wenn euch meine Videos gefallen, dann dürft ihr auch gerne meinen Youtube-Channel abonnieren 😉

Cleanflight Acro Mode Training

Ich will endlich weg von den Self Level Flight Modes wie Angle oder Horizon, daher übe ich mich gerade im Acro Mode fliegen. Inzwischen klappt es auch schon ganz passabel mit dem kleinen ZMR250 FPV Racer, allerdings fehlt es mir noch etwas an Genauigkeit bei den Flugmanövern. Insbesondere bei Rolls oder Flips ist es gar nicht so einfach den richtigen Moment für den „Ausstieg“ zu erwischen und so lande ich ab und an doch noch unfreiwillig hart auf dem Acker.

Der Acro Mode macht aber höllisch Spaß und man hat die volle Kontrolle über die Steuerung. Ich übe weiter…

Meine ersten Versuche…

Und weiter geht’s…